Architektur Bremen

In Bremen reichen die herausstechenden Architekturgebäude vom Studentenwohnheim bis hin zum Modehaus oder Café. Egal welches Genre, in Bremen findet man so einige Schmuckstückchen.

Architektur BremenBetrachtet man das Alfred-Krupp-College, ein Studentenwohnheim am Campus Ring 1, fällt einem zuerst die moderne Bauweise des Gebäudes auf. Zudem ist es den Architekten sehr gut gelungen, es an ein Kasernenähnliches Gebäude, das im Stil der Klinkerarchitektur gebaut wurde und aus dem Dritten Reich stammt, anzubauen. 2002 wurde es mit dem BDA-Preis-Bremen ausgezeichnet.

Das Energiecafé, platziert im Kundencenter der swb Enordia GmbH, zieht mit seiner beleuchteten Waschmaschine, einem Wasserlabyrinth und einer überdimensional großen Glühbirne, viele Blicke auf sich. Der Münchner Architekt und Lichtdesigner Ingo Maurer, der bei der Ausstattung des Innenraumes an die Produkte der swb Enordia anzudeuten versucht, hat dies auf eine moderne Art und Weise geschafft.

Vertrieben werden u.a. Wasser, Strom und Erdgas. Für den Bereich Telekommunikation wird ein Videofilm mit Telefonszenen berühmter Filmklassiker gezeigt. Die beleuchtete Bar, soll an das Werk „Nighthawks“ von Edward Hooper, einem amerikanischen Künstler erinnern.

An Modernität und Glasfläche steht das Seekamp- und Hanke Medienhaus sicherlich nicht vielen Gebäuden in Bremen nach. In dem fast ausschließlich aus Glas bestehenden Gebäude sitzt die Seekamp Werbegruppe und das Hanke Medienhaus auf insgesamt fünf Etagen. Diese Art der Architektur breitet sich mehr und mehr in Bremen aus und beginnt den so beliebten Ziegel langsam zu verdrängen.

Läuft man die Reeder-Bischoff-Straße in Bremen entlang, sticht das Modehaus Leffers durch seine große Fasade aus Glas, im Vergleich zu den anderen Geschäften heraus. Durch sein modernes Erscheinungsbild lädt es zum stilvollen Einkaufen und Bummeln ein. 

Auch das Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung ist zum großen Teil mit Glasflächen versehen, wobei hier auch Faserzementtafeln, keramische Fassadenelemente und Aluminium dominieren. Es sieht von außen sehr durchschaubar aus, da man alle Gebäudeteile von der Straße aus sehen kann. Hinzu kommt, dass die Bereiche im Innern mit den Außenbereichen verschränkt sind. Die Architekten Brenner + Partner aus Stuttgart haben sich hier selbst übertroffen.  

Das in den Jahren 1911-1914 erbaute Kontorhaus am Markt, das sich direkt neben dem Marktplatz befindet, ist ein ehemaliges Bankgebäude, bis es 2002 von den Architekten Schomers & Schürmann zu einem modernen Büro- und Dienstleistungsgebäude umgebaut wurde. Frühzeitliche Elemente, die noch erhalten sind, sind bspw. das abgesetzte Mezzanin und die hohen Arkaden.

Architektonisch auch von Bedeutung ist das Congress Centrum in Bremen. Beauftragt mit dem Aufbau wurde Thomas Klumpp. Auch hier wurde mit Glas gearbeitet und so entstand eine große, lichtdurchflutete Glashalle, die als Foyer bei Veranstaltungen dient.

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